Wer sich verliebt, der vertraut. Oft geht das Vertrauen bis ins Grenzenlose – und die rosarote Brille verschleiert den Blick aufs Wesentliche. Die meisten Menschen dieser Erde wünschen sich Liebe und Geborgenheit, und nehmen dafür sehr viel in Kauf. Frei nach dem Motto – Lieber eine schlechte Beziehung, als gar keine. Das so eine Lebensweise auch richtig ungesund sein kann, zeigt die steigende Anzahl von Depressiven in Deutschland.
Sich in seiner Beziehung auch mal unwohl zu fühlen, ist wohl normal und gehört dazu. Wenn dieser Zustand allerdings anhält, und sich einer der Partner dauernd unterordnet um das gewohnte Leben nicht zu zerstören, kann das krank machen. Wer dann nicht die Notbremse zieht, riskiert dauernde psychische Störungen, die oft nicht mehr ohne Therapie in den Griff zu bekommen sind. Soweit sollte man es auf keinen Fall kommen lassen. “Gib mir mein Herz zurück” – sollte dann die Devise lauten. Steckt man schon sehr tief im Teufelskreis fest, kostet es Überwindung und Mut sich zu erheben und Klartext zu reden.
- Formuliert nur im äussersten Notfall einen Trennungsbrief. Denn dieser wirft vielleicht viel zu viele Fragen auf
- Falls die Trennung nach einem Streit passiert, sollte man sich mit Vorwürfen zurück halten und sich statt dessen klar ausdrücken
- Hadert man schon länger mit seinem Schicksal, ist man gefährdet, sich wieder überreden zu lassen - oft eine falsche Entscheidung
Wenn sich jemand schon länger mit dem Gedanken herum schlägt sich trennen zu wollen, scheint dieser Wunsch von Beständigkeit und Ernsthaftigkeit zu sein. Vielleicht hat der Alltag und das Vorbeirauschen der Tage dazu geführt, dass man sich mitreissen lies. Sich dann diesem Zustand zu ergeben wäre das schlimmste, was man tun kann. Denn es wird nicht besser werden. Jeder ist sich selbst der Nächste. Diesen Satz sollte man als unglücklich Verliebter immer vor Augen haben.
